Konzerte

3. November 2019 – 14:15 Uhr, Orgelpark Amsterdam:
„Tom Johnson 80 Jaar“

Das „Trio Omphalos“ spielt Werke von Tom Johnson

Tom Johnson

: Rational Melodies (1982)
: Network (2005-2007)
: Deep Rhythm 1 und 2 (2019)
: Maximum Efficiency (1991)

Trio Omphalos


13. Oktober 2019 – 18 Uhr, Kassel
„Alpha 68“ – in der Reihe „achtmal alte brüderkirche“

Das „Trio Omphalos“ spielt Werke von Tom Johnson und Michael Töpel
Kunst: Andrea Nehring / Installation
Sprache: Uwe Jakubczyk

achtmal alte brüderkirche


7. September 2019, 16 & 19 Uhr – Klosterkirche Nordshausen
15. Sepember 2019, 19:30 Uhr – Evang. Kirche Lobenhausen
Rumpelstilzchen & Die Nußdiebe – Märchenkonzerte

Der Erzähler Thomas Hof gestaltet gemeinsam mit dem „Duo Song“ einen Märchenabend mit dem Grimmschen Märchen Rumpelstilzchen und dem westafrikanischen Bantu-Märchen Die Nußdiebe.

Märchenkonzerte

Thomas Hof, Ji-Youn Song, Stefan Hülsermann


 : achtmal alte brüderkirche – „Antares“ (Kassel, 30. Juni 2019)

Umgeben von rasch wachsenden Pilzen und dem Zirpen lebendiger Zikaden – einer vielschichtigen Installation der Künstlerin Slike Kleine Kalvelage zum Thema Ernährungsproduktion – spielte Ji-Youn Song

:: aus: John Cage „Études Australes“
:: Kunsu Shim „Chords of Jonga“

achtmal alte brüderkirche


 : Tom Johnson zum 80. – Konzert im Kölner LOFT (27. April 2019)

Ji-Youn Song/ Stefan Hülsermann/ Tom Johnson/ Olaf Pyras

Anlässlich seines 80. Geburtstags widmete die kölner gesellschaft für neue musik Tom Johnson einen Konzertabend im Loft.
Neben der Präsentation des neuen Bandes der Edition MusikTexte zu Tom Johnson erklangen Werke aus sechs Jahrzehnten, darunter die Uraufführung einer neuen, für das Trio Omphalos geschriebenen Komposition. Das Konzert wurde vom Deutschlandfunk aufgezeichnet. Raoul Mörchen führte gemeinsam mit Tom Johnson durch das Programm.

:: Networks
:: Maximum Efficiency
:: Falling Thirds with Drum
:: Deep Rhythm UA 2019
:: Rational Melodies


 : M 5 – Konzert im Gießhaus der Universität Kassel (21. November 2018)

In seiner neuen Konzertreihe M 5 spielte das „Trio Omphalos“ Werke von Michael Töpel (UA), Maki Ishii, Gerhard Stäbler, Kunsu Shim, Erik Satie und Tom Johnson

https://iamsong.de/2018/09/02/trio-omphalos/
https://trio-omphalos.de


 : „Katharsis – Cages ‚indischen‘ Sonaten zum 70.” Klosterkirche-Nordshausen (27. Oktober 2018)

Eine Konzert- und Videoperformance mit Einführung und indischem Essen

– –
Ji-Youn Song erläuterte und spielte die Sonatas and Interludes für präpariertes Klavier von John Cage.
Joey Arand zeigte eine Videoarbeit mit traditionellem indischem Tanz, die den geistig-kulturellen Hintergrund von Cages Komposition verdeutlichte.

Diese Veranstaltung wurde von der Gerhard-Fieseler-Stiftung gefördert.

Katharsis – Cages ‚indischen‘ Sonaten zum 70.


 : Konzert beim Festival „Hörfest Neue Musik“, Hangar 21 / Detmold (3. Oktober 2018)

Das „Trio Omphalos“ spielte Werke von John Cage, Tom Johnson und Kunsu Shim.

Hörfest Neue Musik
Trio Omphalos


 : „Music Room“/ Musikalische Performance in der Neuen Galerie (1. September 2018)

Im Rahmen der Kasseler Museumnacht 2018 improvisierte Ji-Youn Song zusammen mit Olaf Pyras auf den zu Instrumenten umgebauten Möbelstücken des Music Room. Athens (Ensemble 3) von Nevin Aladag, einem von der documenta 14 erworbenen Kunstwerk.

Möbel von Athener Trödelmärkten hat die Künstlerin dafür von traditionell arbeitenden griechischen Instrumentenbauern zu spielbaren Musikinstrumenten umbauen lassen. Ihre griechische Herkunft ist den Instrumenten anzusehen, und doch wird die griechische Lyra (ehemals ein Stuhl) unter den Händen von Ji-Youn Song schnell zum koreanischen Saiteninstrument. Musik ist ein Teil der kulturellen Identität, die sich im Wandel befindet.

https://blog.museum-kassel.de/2018/04/25/die-documenta-geht-die-musik-bleibt-neues-in-der-neuen-galerie/


 : achtmal alte brüderkirche – Ausnahmezustand (1. Juli 2018)

Gemeinsam mit der Berliner Performerin und Abramovic-Schülerin Eunhye Hwang gestaltet Ji-Youn Song einen Abend mit neuer und neuester Klaviermusik:
:: ] said von Gerhard Stäbler,
:: 3 Events & 12 Events von Kunsu Shim,
:: Tiger von Henry Cowell und
:: For Marcel Duchamp von John Cage

Diese Musik verbindet sich mit einer Kunstperformance, bei der das breite Spektrum motorischer und klanglicher Möglichkeiten, die in Blumentöpfen und Vasen stecken, überraschend zur Wirkung kommt. Sprachliche Beiträge hierzu stammen von Uwe Jakubczyk.

https://iamsong.de/2018/09/04/achtmal-alte-bruederkirche/


 : Baunataler Kammerkonzert mit dem Duo Song (22. April 2018)

Stefan Hülsermann & Ji-Youn Song

„Lieder ohne Worte“
DUO SONG: das klingt nach Gesang! Da schwingt im Namen drin das Singen mit und wird Programm: Hier singt am Klavier mit ihren Fingern Song, dort ihr Partner Hülsermann mit seinem Atem auf der Klarinette. Rein instrumental spielen die Beiden Schubert-, Strauß- und Schumann-Lieder: ohne die Worte der Dichter, entledigt der Sprache, pure Musik. Und ganz unglaublich, was dabei geschieht! Im rein instrumentalen Gesang melden sich die Melodien dieser berühmten Lieder zu Wort – beginnen ihre Töne zu sprechen – und unbehelligt durch die alte Poesie artikulieren sich eigene Gedanken und Gefühle! Die „universale Sprache der Musik“! Wie oft ist sie beschworen worden! Aber nur selten hat sie so direkt ins Herz gesprochen wie hier beim DUO SONG!

Und in den Kranz dieser zugleich wortlosen und doch sprechenden Lieder windet das DUO SONG nun einige der spannendsten zeitgenössischen Originalkompositionen für Klarinette und Klavier: Werke von Alban Berg, Betsy Jolas, Kunsu Shim und Jörg Widmann, deren aphoristischer Charakter dem Ungesagten und Unsagbaren Raum gibt, ja „Stimme“ verleiht. Bis in die Gegenwart führt damit jene Spur, deren Anfänge in den romantischen Liedern liegen. Durch den Kunstgriff der Übereignung des Partes der menschlichen Stimme an die Klarinette lässt das DUO SONG dieses musikgeschichtliche Kontinuum hör- und erlebbar werden.

Weitere Infos unter http://www.stefanhuelsermann.de/duosong.html


 : achtmal alte brüderkirche – WegUndDa (2. Juli 2017)

Musik: Ji-Youn Song
John Cage, And the Earth shall bear again
Julia Wolfe, Compassion
Morton Feldmann, Last Pieces
Violetta Dinescu, Schlachtfeld von Marathon
John Cage, In the Name of the Holocaust

Kunst: Alexander Gehring, Fotografie (Atlantis)

Sprache: Lars Hillebold

 


 : Das „Buch der Klänge“. Klangwandel – Klavier – Malerei (15. Januar 2016)

Die betörende Schönheit des farbenreich schmelzenden Klangs des Flügels hat der Komponist Hans Otte mit seinem Buch der Klänge mutig neu zur Geltung gebracht. Dank der Initiative von Ji-Youn Song bestand im Saal der Freien Waldorfschule/ Kassel die seltene Gelegenheit dieses 12-teilige Werk aus den Jahren 1979 bis 1982 vollständig und in höchster Konzentration zu erleben. Otte beerbt in diesem Zyklus spielerisch den Impressionismus und lässt in großer Freiheit das obertonreiche Klangspektrum des Flügels zu mannigfacher Entfaltung kommen.

Zur Aufführung gelangte sein Werk in einer Konzertperformance, bei der die zauberhaft langsam sich wandelnden Klangbilder visuell mit Bildwerken einer organischen Farbmalerei verbunden wurden. Ottes Musik – gespielt von Ji-Youn Song – untermalt von Aurel Mothes: „Klangwandel – Klavier – Malerei“ lautete daher das Motto dieses Abends.


 : „Inne.Hallen I – Energische Erschütterungen“ (19. September 2015)

Im Herbst 2015 startete unter der künstlerischen Leitung von Ji-Youn Song in der Klosterkirche-Nordshausen die dreiteilige Konzertreihe „Inne.Hallen“. Im fein renovierten Inneren von Kassels ältester Kirche führte sie selbst zu Beginn mit Ludwig van Beethovens motorisch-meditativer Waldsteinsonate musikalisch an die Grenzen von Zeit und Ewigkeit. Den damit erzeugten inneren Widerhall schrieben die Tänzerinnen Deborah Smith-Wicke und Martha Isabel León Castaño mit improvisierten Tanzbewegungen sichtbar ins Kirchenschiff ein. Es folgte Wolfgang Rihms gewaltig zerklüftetes Klavierstück Nr. 7 und ließ die titelgebenden „Energischen Erschütterungen“ verspüren, die wiederum tänzerisch aufgegriffen wurden und schließlich in Morton Feldmans ‚Palais de mari‘ an der Grenze zur Lautlosigkeit verhallten. Abgerundet wurden alle drei Abende mit einem kulinarischen Nachhall im Beisein der beteiligten Künstlerinnen. mehr Infos hier


 : „knast.beflügelt“ – Ein Klavierabend im Gefängnis (27. November 2015)

Ji-Youn Song: Knast.beflügelt

 

Dass Knast beflügelt, darf zu Recht bezweifelt werden! Aber dass ein Konzertflügel ins Gefängnis kommt und darauf ein veritabler Klavierabend zu hören ist, das kann beflügelnd wirken! Ji-Youn Song hat im November 2016 hinter den fest verschlossenen Toren der Justizvollzugsanstalt II Beethoven, Rihm und Otte gespielt. Nicht nur Insassen der JVA sind in den Genuss dieses einmaligen Konzertereignisses gekommen, sondern auch eine begrenzte Zahl externer Zuhörer. Durch den Ort und das so besonders zusammengesetzte Publikum waren die aufgeführten Werke auf ganz neue Weise zu erleben.

 

 


 : Klavierrecital/ Kasseler Musiktage: Cage und Schumann (27. Oktober 2012)

Wie wäre ein Gespräch zwischen dem romantischen Komponisten Robert Schumann und dem Musikpionier John Cage verlaufen? Eine musikalische Antwort auf diese spannende Frage gab Ji-Youn Song im Ständesaal des Landeswohlfahrtsverbandes im Rahmen der Kasseler Musiktage 2012. Sie spielte Teile der Sonatas and Interludes (1946–48) von Cage in einer inspirierenden Kombination mit den Waldszenen op. 82 von Schumann. Beiden Werken gemein ist die überraschende Farbigkeit und Konzentration auf das Wesentliche. Dem romantisch verstandenen reinen Klavierklang bei Schumann trat das von Cage durch Präparation mit verschiedenen Gegenständen zum Schlagzeugensemble erweiterte Klangbild des Flügels zur Seite. Wie durch ein Wunder eröffnete sich zwischen diesen beiden so unterschiedlichen musikalischen Sprachen ein zugleich reiches und bereicherndes Beziehungsgeflecht.


 : „Konzentrisch III – Zeitlos-endlich“ – Klavierabend in der Klosterkirche (30. September 2017)

Pianistisch endete die von Ji-Youn Song konzipierte Reihe „Konzentrisch“ in der Kasseler Klosterkirche mit zwei Werken, die dem strengen Takt der Zeit entheben: nach Morton Feldmans zeitlosem Wunderwerk For Bunita Marcus (1985) erklang der 1. Satz aus Franz Schuberts erster großer Klaviersonate in a‐moll (1825). Und auch wenn 160 Jahre zwischen diesen beiden Werken liegen, sind sie dennoch tief verbunden! Denn sie befreien die Hörer aus dem unaufhaltsamen Fluss der Zeit, verleihen der Seele Flügel und führen in neue Räume.

Damit korrespondierte diese Musik der ungewöhnlichen Darstellung eines meditierenden, in sich versunkenen Christus, eine der leicht übersehenen Kostbarkeiten in der Klosterkirche, die eingangs sachkundig von Dr. Mense erläutert wurde. mehr Infos hier

 


: soundcheck 56 „Nachtstücke. Die Poesie der Dunkelheit“ – Violine und Klavier (28. November 2014)

Ein delikates Programm mit höchst anspruchsvoller Musik für Violine und Klavier spielten Nina Osina/ Violine und Ji-Youn Song/ Klavier und damit ließen im Gießhaus der Universität Kassel verstörend schöne und nur sehr selten zu hörende Werke erklingen:

Nina Osina & Ji-Youn Song

Darunter die Fünf Nachtstücke (1990) des 2012 verstorbenen Komponisten Hans-Werner Henze, hochdiffizil in ihrer präzise ausgearbeiteten Rhythmik und zugleich engelhaft schwebend in den weit tragenden Melodiebögen, zu denen die Violine ausholt, um das Schweifende einer schlaflosen Nacht zu Gehör zu bringen. Weiter Alfred Schnittkes ‚Quasi una sonata‘ aus dem Jahr 1968, eine im Zugriff energische, in der Ausführung effektvolle polystilistisch angelegte Musik, gesättigt mit vielen Zitaten aus der Musikgeschichte. George Crumb schloss sich an mit den Four Nocturnes (1964), unverkennbar in seiner Lust am Experimentieren mit neuen Klängen und Spieltechniken, mittels derer er der Violine Vogelstimmen abgewinnt und im Innenraum des Klaviers (mit einer Wurzelbürste) das Raunen der Nacht erzeugt. Schließlich auch John Cage mit seinen Six Melodies (1950), die – das übrige Programm zugleich rahmend und verknüpfend – in ihrer herben Schönheit meditativ zur Versenkung führen, den Bogen der Nacht sich wölben lassen, darin schwebend aufgehoben Flügeltöne nachtschattengeborener Zwischenwesen.


 : Dozentenkozert des „Instituts für Musik“ – SCALILIHU (21. Januar 2014)

Ein spielerisch moderierter Klavierabend mit folgenden Werken:

Domenico Scarlatti: Sonaten
Franz Liszt: Petrarca Sonette
György Ligeti: Musica ricercata
Nicolaus A. Huber: Pour les enfants du paradis

Mehr Infos hier

 


 : Musik- und Filmperformance „Horror hoch drei“ im Kulturhaus Dock 4 (2012)

Konzeption: Ji-Youn Song & Prof. Joel Baumann
Mauricio Kagels „MM 51. Ein Stück Filmmusik“, live gespielt von Ji-Youn Song verbunden mit einer Live-Filmperformance aus Szenen von:
• Nosferatu (1979, W. Herzog)

• Die Nacht der lebenden Toten (1968, G. A. Romero)
• Alien (1979, R. Scott)
Weitere Mitwirkende: Tobias Zarges, Sebastian Haydt
Eine Kooperation zwischen: Institut für Musik der Universität Kassel, Kunsthochschule und Kulturamt der Stadt Kassel
Mehr Infos hier


: „And the Earth shall bear again” – Klavierabend in Fridericianum (2006)

Im Begleitprogramm zur von René Block kuratierten Ausstellung „5 tage bis zum ende der kunst – fremd bin ich eingezogen“ im Fridericianum spielte Ji-Youn Song:

John Cage „And the Earth shall bear again“
            und „A Valentine out of Season“
Henry Cowell „Three Irish Legends“
Helmut Lachenmann „Ein Kinderspiel“
Mauricio Kagel „Metapiece (Mimetics) für Klavier“
George Crumb „Makrokosmos“
Morton Feldman „Palais de mari“
La Monte Young „Klavierstück“